Freitag, 25. August 2017

20. - 23.08.2017 Heimreise hat begonnen.

20.08.2017 Aglona - Suwalki (PL) Die Zeit steht wieder auf daheim...        401 km
21.08.2017 Suwalki - Lodz über Wolfsschanze                                             522 km
22.08.2017 Lodz - Freiberg bei Dresden                                                       509 km
23.08.2017 Freiberg - Waldbronn                                                                  532 km


Morgens zu Beginn der ersten Etappe meiner Heimreise in Aglona, versprach der Himmel nichts Gutes. So war mit mir, auch gleichzeitig der Regen mit am Start!
Der Regen hielt mit einer Beharrlichkeit bis Suwalken in Polen durch. Während dieser Etappe wurde mein Bekleidungsmaterial extrem auf Dichtheit geprüft!
Mein in die Jahre gekommener, Daytona-Stiefel hat verloren! Dieser Stiefel hat schon im Vorjahr während längeren Regenfahrten in Rumänien, die ersten kleineren Undichtheiten gezeigt. Doch diesmal waren beide Stiefel (überraschenderweise) so undicht, dass die Entscheidung für Neubeschaffung nicht schwierig war.

In Suwalken hatte ich das Hotel gewählt , das ich schon bei der Hinfahrt gebucht hatte. Es war das Hotel wo ich die vier Motorradfahrer traf die drei Monate unterwegs waren und aus Zentralasien kamen.
Mit fast trockenen Klamotten und mit Fön bearbeiteten Stiefel , ging es morgens bei trockenen Strassen und dunklem Himmel weiter. Das Hotel und der Standort hatte für mich die Vorteile: erstens gutes Hotel/Preis-Leistung, zweitens war die Etappe bei der Wetterlage nicht zu lang, drittens hatte ich mehrere Optionen zur weiterführenden Route.
Ich entschied mich für Lodz mit einem Zwischenstop bei der "Wolfsschanze", die Dunkelkammer des Schreckens, sozusagen. Es soll auch der der letzte Besuchsort meiner Reise zur deutschen Kriegsgeschichte sein! Na ja, wer sie mal gesehen hat.......
Eingang zum Areal Wolfsschanze nach dem man Parkgebühr und Eintritt bezahlt hat.
Nr.3, Hier stand die Baracke in dem das Attentat am 20.7.1944 verübt wurde.
Nr.13 , Bunker von Hitler
In Summe waren es ca 100 Gebäude auf dem Areal.
Am 20. November 1944 wurden beim Verlassen die Gebäude gesprengt. Für die Typ A Bunker wurden zum Teil 8 to Sprengstoff verwendet.
Der Ort ist seit 2012 ein forcierter Touristenmagnet für internationale Reisegruppen. Ob das alles so seriös vermarktet wird muss man selbst entscheiden. Meiner Ansicht nach hätte der eingetragene 57 ha große Biotop einen triftigeren Grund forciert zu werden. Ohne die Geschichte zu verdrängen...

Nun gut, mit meiner Weiterfahrt hat der Regen auch seine Pause pünktlich beendet.
Die ursprüngliche Route durch die Masuren über Danzig hatte ich kurzfristig am Vormittag bei Regen umentschieden. Das nächste Ziel war Lodz.

Von da an ging es auf Autobahnen in Richtung Old Germany. Durch die wunderschöne Lausitz mit nächstem Treffpunkt in Freiberg bei Joshi dem Sohn von meiner Lebenspartnerin.

Kurz vor zu Hause machte ich nochmal einen kurzen Schwenk zu meiner Werkstatt Manfred Wild in Maulbronn. Der mich technisch sehr gut auf meine Reise vorbereitet und gerüstet hat !

Nach 1964 km Heimreise mit kleinen Abstecher wurde ich dann am 23.08.2017 um 17:00 von meine lieben Frauke sehnsüchtig empfangen.

Natürlich wurde ich auch von der Tageszeitung BNN empfangen, die während meiner Reise so nett den Puls gefühlt hat und über mich berichtet hat.

Nach den Begrüßungsfreuden , dass alles so funktioniert hat und alles heil blieb, noch ein Interview mit Herrn Müller von der BNN.
Das Abendessen war dann der gewünschte "Badische Wurstsalat" 😘😙😅😜






Dienstag, 22. August 2017

Auf Tuchfühlung mit der Grenze zu Weißrussland und Grenzübergang nach Lettland

19.08.2017 Smolensk - Aglona (Lettland) 484 km


Auch in der Region von Smolensk, tobte der Krieg mit all seinen katastophalen Wirkungen.

Unterm Panzer wird hier Obst und Gemüse verkauft

Oder, es werden auch mal Hochzeitsbilder gemacht. Es ist einfach normal, dass diese Art von Gedenkstätten und Heldentafeln in der Menge existent sind. Und im täglichen Leben integriert werden.





Die Fahrt verlief zum Teil direkt an der ukrainischen Grenze entlang. Es war ein entspanntes Fahren.
Wenig Verkehr, schöne Gegend, gute Straßen und herrliches Wetter. Was will man mehr? Und der Wald kaum auch wieder. Diesmal bei Sonne, anders als wie der Einreise....

Sicht auf ukrainische Grenze




Mittagspause

Um 18:35 (Moskauer Zeit) passierte ich nach 3,5 h den Lettländischen Schlagbaum. War wirklich entspannter als bei der Einreise. So auch von meiner Fee angekündigt.
Ciao Russland, es war mir eine Ehre!

Während den Abwicklungen bei den einzelnen Posten kam ich mit einem polnischen Ehepaar auf einer BMW RT ins Gespräch. Sie waren mit einer 18 köpfigen Gruppe unterwegs, die noch in Richtung Irkutsk unterwegs ist. Sie mussten sich früher ausklinken und sind ab Kazan alleine auf dem Rückweg, da sie nicht so viel Zeit haben. Es war so geplant. Die Frage an mich, warum ich alleine unterwegs sei, war natürlich auch klar.
Auf jeden Fall haben die beiden ohne mein Zutun, von Land und Leute geschwärmt und er würde auch mal so eine Tour alleine machen, wie ich es tue. Da war sie aber gerade weg...

An der letzten Passkontrolle an der lettischen Grenze kam ich noch mit einem Litauischen LKW Fahrer ins Gespräch: Bei ihm lief es an der Grenze diesmal auch sehr gut.So hat er es mir glaubhaft versichert. Er brauchte zwei Tage und eine Nacht. Dann haben wir uns per Handschlag verabschiedet und ich hab so getan, als wie wenn ich mich für ihn freuen würde....

Ich war gut in der Zeit und gondelte nach meinem Navi in Richtung Aglona in Lettland zu meinem gebuchten Quartier.
Da mein Navi mich ganz eng an der Grenze entlang führte, fingen die Strassen an, sich zu verschlechtern, bis zu Schotterpisten mit Lochmuster (25 km lang mit nicht schneller als 40/50 km/h).

Als es wieder normal wurde mit der Strasse und kaum Verkehr, sah ich auf einem langen geraden Stück, auf der Gegenfahrbahn, eine Person samt Fahrrad liegen!
Nach der Person fuhr ich auf dessen Fahrbahn und hab das Motorrad mit Volllicht und Warnblinker abgestellt.
Der Mann war bei Bewusstsein , stützte sich auf seinem Ellenbogen ab und schaute zu wie seine Kopfwunde eine immer größer werdende Blutlache füllt. Ich sprach ihn an und er murmelte irgendwas vor sich hin.
Mittlerweile kam ein junger Lette dazu der auch gut englisch sprach. Meine Frage nach Verbandskasten und Warndreieck war unnötig. Der Mann schien alkoholisiert. Ich holte mein Biker-Verbandspäckchen und verpasste dem Kerl mal einen Turban.
Der junge Lette spendierte noch Wasser um den Burschen transportfähig zu machen samt Fahrrad. Wir packten mit vereinten Kräften erst das Fahrrad in den Kombi dann den hergerichteten Patient.
Beide mussten wir schon etwas schmunzeln... Der junge nahm in mit bevor er vielleicht noch in einen Schockzustand kommt.

Keine fünf Kilometer weiter, an einer Bushaltestellen-Ausfahrt, liegt wieder einer, wie erschossen.
Das darf doch nicht wahr sein. Ich wieder aus dem Sattel und hab den Jungen angesprochen. Rozzevoll der Bursche und die halbe Gesichtshälfte verkratzt und verschrammt, wie Unterarm und Knie. Ich entschied nicht lebensbrohlich. Dann zog ich ihn wie ein Kartoffelsack an die Seite der Sitzbank. Erst als ich ihm mit Desinfektionsmittel den Sand und Steinchen aus dem Gesicht wischte, kam er so halbwegs in sein Leben zurück. Mit meinen restlichen Verbandsmaterialien versorgt, ließ ich lebend und sitzend zurück.

Dann die Erfüllung mit meinem Quartier....
Kein eigenes Bad, kein Platz, kein garnichts........... Meine Botschaft an booking.com habe ich abgestzt.
Gute Nacht...






17.08.2017 Borodino und Gagarin mit Bußgeldbescheid.

 17.08.2017 Golitsyn Club - Smolensk 422 km
 

Nachdem ich am Vorabend heil aus Moskau raus war, habe ich noch vor der Dämmerung an der E30 eine gute Hotelanlage gefunden und mich einquartiert.

Das erste Zwischenziel an diesem Tag soll Borodino sein. Diese Region ist dafür bekannt, dass sich hier  große Schlachtfelder vor Moskau vom 1. und 2. Weltkrieg befinden. Auch Napoleon hat hier schon Schlachten angeführt.
Die ganze Landschaft ist gespickt mit Gedenkstätten....





 Hoffentlich hat das auch der letzte begriffen, dass es nichts bringt.... Die Verlierer sind immer die gleichen....

Nun weiter auf der E30 bei herrlichem Wetter und besten Strassenverhältnissen, zur Geburtsstätte von Juri Gagarin. Der Ort wurde nach ihm benannt und gleich ein Museum eingerichtet. Sein Geburtshaus habe ich leider nicht gefunden. Aber das wichtige war ja schließlich das Museum, das mir so einiges von diesem Raumflug gezeigt hat.
Hier erst habe ich auch das mit der Landung erst richtig verstanden. Als ich die Kugel an seinem Landungsort sah, war mir nicht wirklich klar wie das funktioniert haben soll.

Das Museum, klein und schnuckelig...

Das ist die Kugel, wie schon bei Smelowka gesehen.....
Das ist das Teil, in dem Gagarin die ganze Zeit saß und in der Kugel steckte....


Hier die Flugbahn der Kugel und die von Gagarin in dem Fernsehsessel da.....
In dieser Druckkammer soll Gagarin und die damaligen Astronauten, über 10 Tage verweilt haben (jeder einzeln versteht sich) bei absoluter Stille. Sowie bei Druckschwankungen usw.. Angeschlossen an viele Kabel. Da drin sieht es schon komisch aus. Zur Verpflegung gabs Möglichkeiten der Zubereitung von Mahlzeiten auf einer elektrischen Herdplatte....

Ich gehe davon, dass das die Astronautennahrung gewesen ist....
Dann kam es wie es kommen musste. Was schon jeder Motorradtourist berichtet hat:
Ein Intensivkontakt mit der hiesigen Polizei!  Es war mein dritter Kontakt und dieser hat länger gedauert!
Ich komme zurück von Gagarin und will auf die E30. Ca 10 m vor der Ampelkreuzung, an der ich nach rechts abbiegen will, steht eine Polizeikontrolle und haben zwei Kleintransporter am rechten Strassenrand in Beschlag.
Ich stehe am Ende der wartenden Schlange , ist ja schließlich rot. Nach der zweiten Ampelschaltung, etwas aufgerückt, sehe ich dass niemand sich rechts einordnet obwohl nachts rechts grün ist.
Ich noch ca 15m entfernt, bin rechts ausgeschert um die Grünaufforderung wahrzunehmen.
Fahre über so einen Strassenhöcker (schlafende Polizisten vor Fußgängerüberwege oder Ortseinfahrten) auf Höhe der russischen Verkehrskontrolle! Plötzlich ein gekonnter Seitwärtsschritt des Beamten, der Schwarzweiße Stab senkrecht in die Höhe dann direkt auf mich und zielgerichtet auf den Boden wo hinzufahren hatte. Komandos und Zeichen wie auf dem Schäferhunde-Übungsplatz:Geeeeehhhh-Plllaaaaatztztz!!!!!
"Dokument" Kontrolle:Pass, Visa, KFZ-Schein, Führerschein . Five minutes please, es wurden gefühlt 30 minutes. Ich bin derweil etwas aus der Sonne.
Der Beamte winkt mich zu seinem Fahrzeug und gibt mir ein Teil meiner Papiere zurück und sagt Strafe!
Ich wie, Strafe , was für ne Strafe denn? Er zeigt mir in seinem dreigroschenroman wirkenden Katalog 1500 Rubel, Text konnte ich nicht verstehen. Er spricht ein deutliches russisch mit englischen Spurenelementen: Weiße Linie überfahren! Es war keine weiße Linie zu sehen. Aber die weiße Linie ist da, Punkt! Die weiße Seitenlinie war sch ca 50m vor der Kreuzung weg/abgefahren oder oder... weg halt) Dann zeigt er mir nach dem Höcker beginnt die weiße Linie für die Abbiegespur, genau wo sein Wagen steht! Keine weiße Abbiegespur sichtbar! Doch hier, Punkt!
Mein Puls ging ca um 3 Schläge schneller, mein Inneres sagt: Halt die Klappe jetzt. Ich machte den Ansatz die Strasse mit den schwarzen Linien auf schwarzem Grund zu fotografieren, dann war es kurz vor der Eskalation.
Ok ich zeigte mich einsichtig und reumütig und fragte auf deutsch: Zahlen und zückte meinen Geldbeutel. Er wehrte wehement ab und zeigte auf ein Kameraschild im Auto und auf seine Minikamera am Hemd. Wie wenn ich ihm die Lebra andrehen wollte.
Ich: Zahlen wo bei wem?? Ich unterschrieb diesen Strafzettel und sollte an einer Bank oder Tankstelle am Automat bezahlen und die Nummer angeben. Toll!
Was ich auch verstanden habe, ist wenn ich am nächsten Tag über die Grenze will und nicht bezahlt ist, kann es Schwierigkeiten geben.
Also heute noch bezahlen, damit das morgen, wenn ich ausreisen will, auch bei denen angekommen ist. Automaten in Tankstellen zum Strafzettel bezahlen, wer glaubt den sowas, das hab ich doch bestimmt falsch verstanden!??
Nächste Tankstelle (LUK-oil ist der Favorit) >> Automat gesichtet. Selbstversuch aussichtslos!
Das Tankstellen  Personalkonnte mir auch nicht helfen. Irgendwie war das fremd für sie! Also nächste Tankstelle. Ohne Erfolg.
Die waren zu viert dran meinen Strafzettel zu analysieren. Das war vielleicht ein Akt. Hilfsbereit waren sie schon aber sie konnten nicht wirklich helfen....

Meine Fee als Notretter wollte ich noch nicht kontaktieren. In der fünften Tanke, konnte mir geholfen werden. Da hatte ich schon eine sms abgesetzt. Der rettende Engel war diese nette junge Dame. Im zweiten Anlauf hatte sie es mit meiner russischen Telefonnummer geschafft. Ich musste sie dann umarmen:Vielen Dank!
Die wusste garnicht wie ihr geschieht. Und mein Puls war wieder auf normal.
Mein Grenzübergang war zumindest , bezüglich dieser Problematik , nicht gefährdet.

Nicht lange drauf, noch an dem selben Nachmittag, machte ich die Bekanntschaft mit Andrey.
Was hat der mir alles erzählt, wo ich noch unbedingt hin muss und alles anschauen muss. Er wollte dass ich am nächsten Tag nach Pushkinskiye Gory komme. Da sei er morgen mit seinem Vater auf der Jagd. Dabei hat das Gespräch angefangen als es um seinen Snack den Hotdog ging und dann um seinen Mercedes 500  GLE.
Zum guten Schluss hat er mir, mit seiner Firma, Unterstützung angeboten, wenn ich mal mein Motorrad im Container von Deutschland in die Mongolei transportieren möchte. Ich sofort: Gib mir mal deine Telefonnummer.
Die hab ich jetzt...






Samstag, 19. August 2017

Kursk - Moskau dann links ab

16.-17.08.2017    Kursk - Tula - Moskau - Borodino 351 km + 299 km
Begleitet von Genkstätten führte die Strecke nach Norden. Dann noch Moskau.....


Weiter im Kursker Bogen nach Norden. Spezielle Zwischenstops hatte ich nicht eingeplant. Die Landschaft war Genuss genug. Nur der geschichtliche Hintergrund war bedrückend. Ich denke die Leute die hier leben und ihre Alltagsexistenzen bewältigen müssen, haben nicht so ein Kopfkino wie ich. Schließlich haben sie den vaterländischen Krieg gewonnen und ihre gefallenen Soldaten sind durchweg Helden der Nation.
Nicht ein Mensch wurde mir gegenüber feindselig, aufgrund von Historie oder sonstiger Motivation. Im Gegenteil alle mit denen ich in Kontakt kam waren sehr freundlich. Ich weiß ich wiederhole mich. Aber ich bin ja auch in den unterschielichsten Regionen unterwegs.

Ich meine die Russen sind in ihrer Art schon speziell. Aber herzlich!

Melonentransport der besondren Art. Den hab ich mehrmals beim Fahren durch die Stadt,fotografiert.

Als  er mich bemerkte zeigte ich ihm meinen Daumen und brachte meine Begeisterung zum Ausdruck. Er lachte und zeigte mir auch seinen Daumen und war nur am schmunzeln, weil er genau wusste warum ich ihn fotografierte...
Melonentransport

Kursk mit Parkanlage
Ich glaube die ernten die Pfifferlinge mit der Sense....

Ich konnte es nicht lassen, mal wieder auf einem LKW Rastplatz , etwas zu essen und trinken....


Mit meiner Auswahl hab ich mich meinem Vordermann angeschlossen, denn das sah gut aus. Und ein Kaffee war auch dabei. Und nett war sie auch.




In Tula angekommen ist dann wie immer die gleiche Reihenfolge:
1. Frage nach der Reservierung.
2. Frage nach sicherem Parkplatz.
3. Frage nach Restaurant
4. Frage nach Frühstück
5. Frage nach wifi
6. Frage nach .....

Bei wifi wurde es immer etwas spannend. Mit meiner bisherigen Erfahrung, habe ich gleich das Personal aktiviert. In Tula war dies mein Held für Spezialparkplatz und wifi.
Ein dufte Typ.
Da habe ich wieder den Satz erlebt wie er gelebt wird:


In Deutschland ist alles verboten, was nicht erlaubt ist. Aber in Russland ist alles erlaubt, was verboten ist.

Auf jeden Fall gings später ums Essen. Hotel eigenes Restaurant ab 21:00 geschlossen.
Was nun? Das Service-Personal hat mein schmerzverzerrtes Gesicht ernst genommen und versuchte die restliche Menschheit vor schlimmerem bewahren.
 Stichwort war McDonalds und fußläufig erreichbar. Das half. Der google konnte das Problem lösen.
Ich musste gar nicht so weit gehen. Fand vorher einen pasablen Italiener. Verwunderung gab es erst als ich die gleiche Pastaportion ein zweites mal bestellte.....

Waschabteilung


Vor Abfahrt nach Moskau, bekam ich wieder mal wichtige Tips von meiner Fee, für die Einfahrt nach Moskau und auf welcher Strecke ich die meisten Sehenswürdigkeiten sehen kann und am wenigsten Stau ist. Am wenigsten Stau heisst erstmal, nicht keinen Stau. Und vor allem dass ich wieder schadfrei da raus komme!
Im Hintergrund liefen Nachrichten zusammen von lauter Moskaukenner, die dann meine Fee, google-maps tauglich für mich umsetzte. Da meine Speicherkapa begrenzt ist, habe ich mir Fotos von google maps abgespeichert, um dann meinem Navi die einzelnen Steps mitzuteilen.

Auf jeden Fall sollte ich der Moskwa entlang so viel sehen wie die Bootstouristen, nur eben vom Ufer aus.

Unterm Strich gesagt, trotz angeblich guter Tageszeit und Nochferien, will ich das mit meiner GS vollbepackt , nicht in der normalen rush houer erleben. Abenteuer pur!

Moskau kam näher und es hat geklappt. Alle Schutzengel waren aktiviert.







Auf dem Platz neben der Basilus Kathedrale stand still und ich hatte Aufpasser.

Da hat mein foto sich verselbstständigt.....


Einkaufscenter GUM


Westwärts raus.....